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Uganda
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Woodland Kingfisher 1 Black-and-White-Casqued-Hornbill 2 African thrush 3 Red-chested Sunbird 4 Eastern plantain-eater 5 Hadada Ibis6 Eastern plantain-eater 7
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© Urs Häberling                                                   Counter:

Ein paar Infos zu Uganda:

Staatsform: Republik, präsidiale parlamentarische Demokratie Einwohner: ca 38 Mio Fläche: 236.000 qkm Landessprache: Englisch, Suaheli Hauptstadt: Kampala, 2 Mio Einwohner International Airport: Entebbe Independence Day: 9. Oktober 1962 Bruttoinlandsprodukt: 9,4 Mrd $ Pro-Kopf-Einkommen: 493 $ Klima: tropisches Hochland Religionen/Kirchen: überwiegend christlich, ca 10 % Moslems Präsident: Yoweri Kaguta Museveni

Kids of Africa

Wer mehr wissen möchte, wo wir uns engagieren und wie es im Kinderdorf aussieht, hier der Link. http://www.kids-of-africa.com/ Auszug aus „Vision und Mission“: Wir geben hilfsbedürftigen Waisen und familienlosen Kindern in Uganda eine neue Familie, eine Heimat und eine Ausbildung. Wir unterstützen altersgerechte Ausbildungsangebote für Kinder und junge Erwachsene. Damit sie sich eine bessere Zukunft aufbauen können. Für sie, für ihr Land, für eine etwas bessere Welt. Mit unserer Arbeit wollen wir einen nachhaltigen Beitrag leisten, eine konkrete Armutsfalle der Welt zu entschärfen und damit zu einer nachhaltigen Entwicklung führen. Das scheint uns möglich. Deshalb wollen wir einigen der meist benachteiligten Kinder Ugandas die Möglichkeit erleichtern, sich zu verantwortungsbewussten Bürgern und Bürgerinnen ihres Landes zu entwickeln. So kann eine bessere Zukunft aus einer schwierigen Gegenwart entstehen. Uganda hat eine der ärmsten und gleichzeitig eine der demographisch schnellst wachsenden Bevölkerung der Welt. Es ist ein schmaler Grat zwischen nachhaltiger Entwicklung und Teufelskreisen der Armut. Die Gegensätze in der ugandischen Bevölkerung liegen näher beieinander als es scheint. Deshalb sind lebenspraktische Ausbildungen und Nothilfe für Waisenkinder unser kleiner Beitrag, damit das Land Herausforderungen in Chancen verwandeln kann. Ausbildung, nachhaltigere Wirtschaftsentwicklung und bessere Krankheitsprävention können viel dazu Beitragen, die nachhaltige, demographische Dividende umzukehren. Letzteres gelang in vielen Ländern Südost-Asiens, welche vor vierzig Jahren ähnliche Rahmenbedingungen wie heute Uganda aufwiesen. Deshalb scheint es uns wichtig, positive Impulse zu schaffen. Denn jede Hilfe zählt. Für jedes Kind, dem wir helfen, ist unsere Hilfe kein „Tropfen auf den heissen Stein“, sondern eine Quelle von Leben und einer besseren Zukunft! Jeder Dollar, den wir hier investieren, stiftet mehr Nutzen als wenn er in unserer Heimat konsumiert wird! Unser Ansatz basiert auf einfachen Prinzipien. Das ist uns wichtig und unterscheidet uns. Denn wer bei Kids of Africa lebt oder mit uns zu tun hat, der weiss, woran er/sie ist. Familie: Eine fürsorgliche Familie bildet die beste Chance, damit Kinder Selbstvertrauen und Lebenskompetenz entwickeln können. Ausbildung: Kindzentrierte Ausbildung ist unsere wichtigste Investition in die Zukunft. Wir holen jedes Kind da ab, wo es mit seinen Interessen und Fähigkeiten steht. Besonders fördern wir die praktische Ausbildung. Deshalb betreiben wir eine Farm, Werkstätten und weitere, praktische Arbeitsangebote. Gesundheit: Wir fördern einen gesunden Lebensstil und Krankheitsprävention. Denn kleine, regelmässige Verhaltensregeln können langfristig eine grosse Wirkung haben. Sport: Sport ist uns wichtig, weil er Menschen verbinden. Weil er Fairplay fördert. Weil Sport Ausgegrenzte integrieren kann. Und weil er uns ansport, unsere Ziele höher zu setzen. Würde: Die Würde jedes Menschen steht für uns im Zentrum. Deshalb ist Hilfe zur Selbsthilfe unser Credo. Es geht um die Würde. Eigenverantwortung: Wer zu Kids of Africa kommt, der leistet auch einen eigenen Beitrag. Nach seinen Möglichkeiten. Denn Erfolg aus eigener Anstrengung wirkt ansteckend! Direkt: Unsere Hilfe kommt direkt an. Als Verein verzichten wir auf eine bezahlte Organisation in der Schweiz. Hier leisten wir alle Arbeit unentgeltlich. Und wir verpflichten uns dazu, dass unsere Spendengelder zu 100% in der Hilfsarbeit vor Ort ankommen. Nachhaltigkeit: Nur nachhaltig lassen sich Armutsfallen durchbrechen. Deshalb verankern wir dieses Prinzip auf allen Ebenen unserer Arbeit: in der organisatorischen Entwicklung, als Ausbildungs-Thema und bei unseren Arbeitsgrundsätzen. Vernetzt: Wir fördern die Vernetzung mit externen Interessengruppen. Eine vorbildliche Zusammenarbeit mit Gesellschaft, Staat und Politik kann Nutzen stiften und Chancen multiplizieren. Vor Ort helfen: Wir unterstützen keine internationalen Adoptionen oder Emigration. Unsere Hilfe erfolgt vor Ort. Das ist nicht nur kosteneffizienter, sondern so kann sich unsere Hilfe in Uganda vervielfältigen. Überkonfessionell und unabhängig: Unser Dorf stellt ein gutes Beispiel für das friedliche Zusammenleben verschiedener Religionen dar. Wir sind unabhängig von politischen oder konfessionellen Einflüssen. Hinter dieser Vision stehen wir mit Überzeugung. Wir hoffen, dass wir einen kleinen Beitrag dazu leisten können und die Montessori Philosophie „Hilf mir, es selbst zu tun“  nicht aus den Augen verlieren.  

Kids of Africa 22.11.2018

Uns geht es gut und die Zeit vergeht wie im Flug und wir haben schon 3 Wochen Arbeitseinsatz hinter uns. Wir haben leider bis jetzt ein bisschen übertrieben, und waren daher sehr sehr müde. Arbeitsbeginn ist um 7 Uhr, für uns sehr früh, Tagwacht um 6.15, damit wir einen Kaffee trinken und ein Müesli essen können. Arbeitsende ist 16.30. Wir haben ein 2-Zimmer-Apartment mit kleiner Küche, WC-Bad mit Badewanne/Dusche (ohne Vorhang ) und Wohn-und Esszimmer mit Balkon und grossem Schlafzimmer. Wir sind froh, so haben wir unsere Privatsphäre. Im Schlafzimmer gibt’s ein Bett und sonst noch nichts. Urs arbeitet in der Holz-und Metallwerkstatt, d. h. Urs darf mal als erstens alles putzen und aufräumen, kaputtes aussortieren, flicken und entrosten. Zudem darf Urs einen Wandschrank für unsere Wohnung zusammen zimmern. Heute haben wir den Wandschrank im Schlafzimmer montiert. Sieht nicht schlecht aus. Bilder folgen. Marianne  ist  in der Küche und darf/muss/kann daher fast 8 Stunden auf Betonboden stehen. Was sehr anstrengend und ermüdend ist. Doch langsam sind ihre Muskeln erstarkt. Auch darf sie vor allem putzen. Wir haben eine Köchin und eine Helferin. Am Samstag ist joggen angesagt, auch um 7 Uhr und theoretisch danach arbeiten gehen bis 13 Uhr. Um 9.30 gibt’s  „Frühstück“. Tee und Weissbrot, manchmal Cassava oder Kochbananen. Die Arbeiten dürfen ½ Std. Pause machen. Um 13.30 gibt’s Mittagessen. Bohnen, Reis,  Pocho und ein Gemüse. Also 3 x Kohlenhydrate und ein bisschen Vitamine und Eiweiss von den Bohnen. Das Essen ist nach Asien etwas eintönig. Daran müssen wir uns noch gewöhnen. Langsam nehmen wir das Tempo von Uganda an, und hoffen so, dass wir nicht mehr so müde sein werden. Wir sind uns nicht mehr so gewohnt, reisen kann auch anstrengend sein, doch eine 6 Tage-Woche und immer um 7 Uhr auf der Matte stehen sind auch nicht zu unterschätzen. Und vor allem macht uns das Stehen sehr viel Mühe. 8 Stunden stehen, sind wir uns seit Jahrzehnten nicht mehr gewohnt. Die Leute sind sehr Nett und schätzen unseren Einsatz. Wir müssen nur schauen, dass wir ihnen nicht zu viel abnehmen. Sie sind durchaus imstande, uns die Arbeit zu überlassen und selber zurückzulehnen. Verantwortung wollen die wenigsten.

Vögel Uganda

Wir haben schon einige Vögel gesehen. Wie es so ist, ist das fotografieren eine andere Geschichte. Trotzdem bekommen wir ab und zu einen vor die Linse . Hier eine kleine Auswahl.  

Weihnachten 2018

Die Dorfweihnachten wird etwas früh gefeiert. Dieses Jahr schon am 14.12. Weil anschliessend bereits viele Kinder weg sind. Es beginnt mit Aufführungen der Kinder. Im Vorfeld werden verschieden Tänze einstudiert. Da das Übungslokal direkt unter unserer Wohnung ist, hören wir alles. Die Musik muss natürlich, wie in Asien, auf volle Lautstärke sein. Die Weihnachtsansprache halten Dorte und Tage zu den Kindern. Die interessiert es weniger, da sie auf die Geschenke warten. Gleich wie in der Schweiz. Der Weihnachtsmann überreicht jedem Kind persönlich sein Geschenk, das dauert natürlich eine Weile. Anschliessend sieht man die Kinder mit den verschiedensten Geschenken, vom Gameboy zur Armbanduhr bis zum ferngesteuerten Auto, natürlich für die kleineren Mädchen eine Puppe. Alles ist dabei. Leider verhalten sich die Kinder vom Dorf gleich wie die ausserhalb. Alles wird einfach liegen gelassen oder in die Wiese geschmissen. So ist die Umgebung voller Verpackung. Das Verhalten konnten wir leider schon mehrfach beobachten. Scheinbar ist es sehr schwer, ein Umweltbewusstsein den Kindern bei zubringen. Nach den Kindern werden die Erwachsenen beschenkt. Jeder musste ein Geschenk für jemand anderes kaufen. Beim Tauschen der Geschenke kommt es zu herzlichen Szenen. Z. B. eine Mama bekommt eine Schaumstoffmatratze. Sie ist so überwältigt, dass sie in die Knie geht und Tränen vergisst. Wir werden auch verwöhnt und wir bekommen das Essen serviert. Sogar das Bier kommt automatisch. Wir geniessen mit Allen den sehr gemütlichen Abend

Eindrücke vom Dorf (zum ersten)

Hier ein paar Eindrücke vom Dorf und den Kinder. Geburtstagsfest, Bootstour, „Autorennen“ , Fussballmatch, Umgebung, und viele Vogelbilder.

Forestfarm Buhweju

In Zusammenarbeit mit der technischen Uni München und Kids of Africa entsteht im Westen von Uganda eine Forestfarm. In einer wunderschönen hügeligen Gegend soll eine Forestfarm mit drei Gästebungalows entstehen. Alle Hügel sind abgeholzt und es soll neu bewaldet werden. Zudem sollen auch Ausbildungsplätze und Arbeitsorte für die älteren Teenager in der Tourismusbranche entstehen. Der Bauentwurf wird von der TUM (tech. Uni München) entworfen und ca. 20 Studis bauen in 6 Wochen die Häuser. Wir durften für 4 Tage Gäste bei den Studis sein. Nur schon die Anfahrt, ca. 6 Std., sind sehr abwechslungsreich. Und so sehen wir wieder etwas Neuesvon Uganda . Der Westen ist ganz anders als die Region Kampala. Grün, hügelig und mit kühleren Temperaturen. Ganzer Text siehe Newsletter:  Newsletter 29: Uganda zum zweiten Mehr Bilder:

Uganda Rundreise

Nach 6 Monaten arbeiten im Kids of Africa (KoA) wollen wir noch etwas von Uganda sehen. Wir können den Toyota Hilux mieten und stellen eine Route zusammen. Von Tage und Dorte bekommen wir viele interessante Informationen und viele Prospekte. Die Doc‘s, Julian und Dani aus der Schweiz, geben uns ebenfalls viele wichtige Tipps. Beladen mit vielen Ideen fahren wir am 09. Mai los. Unsere Reise führt uns vom Osten nach Norden und vom Westen nach Süden. Wir sehen so ziemlich alle Regionen. Vom regnerischen Osten bis zum heissen Norden, vom Flachland bis zu hügelige Landesteile. Mal fahren wir gerade Strassen entlang und mal Berg auf und ab. Die Vielfalt erstaunt uns sehr. Unsere Hauptstationen:  Sipi Falls  Kidepo Nationalpark  Murchison Falls Nationalpark  Queen Elizabeth Nationalpark  Forestfarm  Bwindi  Lake Bunyonyi

Safari

Wir sehen all das, was wir sonst nur aus dem Fernseher kennen. Als Kind haben wir Dr. Grzimek „Die Serengeti darf nicht sterben“ mit grösster Interesse geschaut und jetzt ……. sehen wir all die faszinierenden Tiere. Buffalos auf 20 Meter, Antilopen springen grazil über das hohe Gras, Zebras mit ihrem einmaligen Muster, verschiedene Affen sitzen im Gras, unzählige Vögel bevölkern die Bäume und zuletzt natürlich auch die gigantischen Elefanten. Wir begegnen drei grossen Elefantenfamilien. Langsam ziehen sie an uns vorbei, grossartig.  Dieses Mal lohnt es sich die Eile.  Eine Löwenfamilie liegt kaum 10 Meter entfernt. Das erste Mal Löwen in Natura. Beeindruckend. Nur hier sind wir nicht alleine. Weitere 10 Touristen Busse stehen vor der Löwenfamilie. Die Löwen lassen sich aber nicht beeindrucken, sie geniessen die wärmende Sonne. Mehr Bilder:

Gorillas

Wir      starten   um   Morgen   um   8   Uhr   beim   Gate.   Zuerst      gibt   es   noch   eine   Tanzvorführung   von   „Ride   4   a   Woman“.   Das   ist   eine Frauenhilfsorganisation, die im Dorf auch Souvenirs verkauft. Um   9   Uhr   geht   es   endlich   los.   Wir   sind   eine   Gruppe   von   6   Europäer   und   einem   Ugander.   Jeder   Europäer   hat   noch   einen   ugandischer Helfer.   Den   muss   man   separat   Bezahlen,   aber   es   lohnt   sich.   Er   trägt   nicht   nur   den   Rucksack,   sondern   hilft   vor   allem   bei   den   vielen rutschigen Passagen und die gibt es mehr als genug. So marschieren wir durch den Regenwald. Es ist nicht möglich zu gehen und herum   zu   schauen.   Schauen   oder   gehen.   Der   Boden   ist   sehr   schmierig.   Man   muss   sich   schon   auf   den   Boden   konzentrieren. Zwischendurch   erklärt   der   Guide   etwas,   aber   wir   sind   die   hintersten   und   wenn   wir   vorne   angekommen   sind,   ist   der   Vortrag   zu   Ende und   es   geht   weiter.   So   haben   wir   vom   Wissen   des   Guides   nicht   sehr   viel.   Nach   einer   längeren   Pause   bekommt   der   Guide   den Standort   der   Gorillafamilie   über   Funk   durch.   Zwei   Ranger   gehen   immer   voraus   und   suchen   die   Gorillas.   Gorillas   sind   nicht   stationär. Und   schon   sehen   wir   unsere   nahen   Verwandten.   Wir   haben   sehr   viel   Glück   und   sind   bei   einer   grösseren   Familie.   Silberback, blackback   und   mehrere   Weibchen   und   Jungen.   Wir   stehen   vor   der   Familie   und   können   einfach   Staunen.   Diese   Mimik,   dieses verhalten,   diese   Gesten,   wenn   das   nicht   unsere   Brüder   und   Schwester   sind!   Da   sitzt   der   Blackback   und   isst   Rinde.   Später   kommt   der Silberback   und   am   Schluss   ist   die   ganze   Familie   von   ca.   10-14   komplett.   Wir   sollten   eigentlich   eine   Distanz   von   7   Meter   zu   den Gorillas   haben.   Sind   aber   fast   auf   Armlänge,   weil   sich   die   Gorillas,   ohne   Scheu   auf   uns   zu   bewegen.   Einmal   müssen   wir   sogar   einen Schritt   langsam   zurückweichen,   weil   der   Silberrücken   an   uns   vorbei   gehen   will.   Die   Familie   ist   sich   an   Menschen   gewohnt,   sie   lässt sich   nicht   stören.   Der   Patriarch   schlummert   vor   sich   hin,   die   Mutter   säugt   das   Baby   und   die   kleinen   turnen   in   den   Bäumen.   Und   wir stehen   einfach   hier   und   staunen.   Zwar   klicken   die   Fotoapparate   wie   wild,   sie   lassen   sich   aber   nicht   stören.   Urs   ist   froh,   kann   er   das Klicken des Fotoapparates ausschalten. Ein kleiner Vorteil gegenüber den Spiegelreflexkameras. Sicher hätte Urs in dieser Situation und auf den Safaris gerne eine bessere Kamera, aber wer reist, muss Kompromisse machen. In dieser Stunde bei den Gorillas erleben wir eine ruhige friedliche Stimmung. Nur einmal muss der Silberrücken kurz zeigen, wer Chef im Hause ist. Ob es gegen den Schwarzrücken ging, konnten wir nicht sehen. Nach einer Stunde müssen wir Abschied nehmen von den Gorillas. Tief berührt und beeindruckt nehmen wir den Rückweg schweigend unter die Füsse. Jeder hat mit sich zu tun um das Erlebte zu verinnerlichen. Mehr Bider:

Eindrücke vom Dorf (zum zweiten und dritten)

Hier nochmals ein paar Impressionen vom Dorf. Frühstück, spielende Kinder, unser jüngster Moses und natürlich die obllogaten Vogelbilder.
Wenn ihr im Google Foto auf die einzelsicht geht (Doppelklick auf Bild)  und auf Info, seht ihr den Namen des Vogels.
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Zum Schluss noch ein paar Eindrücke aus 6 Monaten KoA

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© Urs Häberling     Counter:                   
Uganda

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Zum Schluss noch ein paar

Eindrücke aus 6 Monaten KoA

Ein paar Infos zu Uganda:

Staatsform: Republik, präsidiale parlamentarische Demokratie Einwohner: ca 38 Mio Fläche: 236.000 qkm Landessprache: Englisch, Suaheli Hauptstadt: Kampala, 2 Mio Einwohner International Airport: Entebbe Independence Day: 9. Oktober 1962 Bruttoinlandsprodukt: 9,4 Mrd $ Pro-Kopf-Einkommen: 493 $ Klima: tropisches Hochland Religionen/Kirchen: überwiegend christlich, ca 10 % Moslems Präsident: Yoweri Kaguta Museveni

Kids of Africa

Wer mehr wissen möchte, wo wir uns engagieren und wie es im Kinderdorf aussieht, hier der Link. http://www.kids-of-africa.com/ Auszug aus „Vision und Mission“: Wir geben hilfsbedürftigen Waisen und familienlosen Kindern in Uganda eine neue Familie, eine Heimat und eine Ausbildung. Wir unterstützen altersgerechte Ausbildungsangebote für Kinder und junge Erwachsene. Damit sie sich eine bessere Zukunft aufbauen können. Für sie, für ihr Land, für eine etwas bessere Welt. Mit unserer Arbeit wollen wir einen nachhaltigen Beitrag leisten, eine konkrete Armutsfalle der Welt zu entschärfen und damit zu einer nachhaltigen Entwicklung führen. Das scheint uns möglich. Deshalb wollen wir einigen der meist benachteiligten Kinder Ugandas die Möglichkeit erleichtern, sich zu verantwortungsbewussten Bürgern und Bürgerinnen ihres Landes zu entwickeln. So kann eine bessere Zukunft aus einer schwierigen Gegenwart entstehen. Uganda hat eine der ärmsten und gleichzeitig eine der demographisch schnellst wachsenden Bevölkerung der Welt. Es ist ein schmaler Grat zwischen nachhaltiger Entwicklung und Teufelskreisen der Armut. Die Gegensätze in der ugandischen Bevölkerung liegen näher beieinander als es scheint. Deshalb sind lebenspraktische Ausbildungen und Nothilfe für Waisenkinder unser kleiner Beitrag, damit das Land Herausforderungen in Chancen verwandeln kann. Ausbildung, nachhaltigere Wirtschaftsentwicklung und bessere Krankheitsprävention können viel dazu Beitragen, die nachhaltige, demographische Dividende umzukehren. Letzteres gelang in vielen Ländern Südost-Asiens, welche vor vierzig Jahren ähnliche Rahmenbedingungen wie heute Uganda aufwiesen. Deshalb scheint es uns wichtig, positive Impulse zu schaffen. Denn jede Hilfe zählt. Für jedes Kind, dem wir helfen, ist unsere Hilfe kein „Tropfen auf den heissen Stein“, sondern eine Quelle von Leben und einer besseren Zukunft! Jeder Dollar, den wir hier investieren, stiftet mehr Nutzen als wenn er in unserer Heimat konsumiert wird! Unser Ansatz basiert auf einfachen Prinzipien. Das ist uns wichtig und unterscheidet uns. Denn wer bei Kids of Africa lebt oder mit uns zu tun hat, der weiss, woran er/sie ist. Familie: Eine fürsorgliche Familie bildet die beste Chance, damit Kinder Selbstvertrauen und Lebenskompetenz entwickeln können. Ausbildung: Kindzentrierte Ausbildung ist unsere wichtigste Investition in die Zukunft. Wir holen jedes Kind da ab, wo es mit seinen Interessen und Fähigkeiten steht. Besonders fördern wir die praktische Ausbildung. Deshalb betreiben wir eine Farm, Werkstätten und weitere, praktische Arbeitsangebote. Gesundheit: Wir fördern einen gesunden Lebensstil und Krankheitsprävention. Denn kleine, regelmässige Verhaltensregeln können langfristig eine grosse Wirkung haben. Sport: Sport ist uns wichtig, weil er Menschen verbinden. Weil er Fairplay fördert. Weil Sport Ausgegrenzte integrieren kann. Und weil er uns ansport, unsere Ziele höher zu setzen. Würde: Die Würde jedes Menschen steht für uns im Zentrum. Deshalb ist Hilfe zur Selbsthilfe unser Credo. Es geht um die Würde. Eigenverantwortung: Wer zu Kids of Africa kommt, der leistet auch einen eigenen Beitrag. Nach seinen Möglichkeiten. Denn Erfolg aus eigener Anstrengung wirkt ansteckend! Direkt: Unsere Hilfe kommt direkt an. Als Verein verzichten wir auf eine bezahlte Organisation in der Schweiz. Hier leisten wir alle Arbeit unentgeltlich. Und wir verpflichten uns dazu, dass unsere Spendengelder zu 100% in der Hilfsarbeit vor Ort ankommen. Nachhaltigkeit: Nur nachhaltig lassen sich Armutsfallen durchbrechen. Deshalb verankern wir dieses Prinzip auf allen Ebenen unserer Arbeit: in der organisatorischen Entwicklung, als Ausbildungs-Thema und bei unseren Arbeitsgrundsätzen. Vernetzt: Wir fördern die Vernetzung mit externen Interessengruppen. Eine vorbildliche Zusammenarbeit mit Gesellschaft, Staat und Politik kann Nutzen stiften und Chancen multiplizieren. Vor Ort helfen: Wir unterstützen keine internationalen Adoptionen oder Emigration. Unsere Hilfe erfolgt vor Ort. Das ist nicht nur kosteneffizienter, sondern so kann sich unsere Hilfe in Uganda vervielfältigen. Überkonfessionell und unabhängig: Unser Dorf stellt ein gutes Beispiel für das friedliche Zusammenleben verschiedener Religionen dar. Wir sind unabhängig von politischen oder konfessionellen Einflüssen. Hinter dieser Vision stehen wir mit Überzeugung. Wir hoffen, dass wir einen kleinen Beitrag dazu leisten können und die Montessori Philosophie „Hilf mir, es selbst zu tun“  nicht aus den Augen verlieren.  

Kids of Africa 22.11.2018

Uns geht es gut und die Zeit vergeht wie im Flug und wir haben schon 3 Wochen Arbeitseinsatz hinter uns. Wir haben leider bis jetzt ein bisschen übertrieben, und waren daher sehr sehr müde. Arbeitsbeginn ist um 7 Uhr, für uns sehr früh, Tagwacht um 6.15, damit wir einen Kaffee trinken und ein Müesli essen können. Arbeitsende ist 16.30. Wir haben ein 2-Zimmer-Apartment mit kleiner Küche, WC-Bad mit Badewanne/Dusche (ohne Vorhang ) und Wohn-und Esszimmer mit Balkon und grossem Schlafzimmer. Wir sind froh, so haben wir unsere Privatsphäre. Im Schlafzimmer gibt’s ein Bett und sonst noch nichts. Urs arbeitet in der Holz-und Metallwerkstatt, d. h. Urs darf mal als erstens alles putzen und aufräumen, kaputtes aussortieren, flicken und entrosten. Zudem darf Urs einen Wandschrank für unsere Wohnung zusammen zimmern. Heute haben wir den Wandschrank im Schlafzimmer montiert. Sieht nicht schlecht aus. Bilder folgen. Marianne  ist  in der Küche und darf/muss/kann daher fast 8 Stunden auf Betonboden stehen. Was sehr anstrengend und ermüdend ist. Doch langsam sind ihre Muskeln erstarkt. Auch darf sie vor allem putzen. Wir haben eine Köchin und eine Helferin. Am Samstag ist joggen angesagt, auch um 7 Uhr und theoretisch danach arbeiten gehen bis 13 Uhr. Um 9.30 gibt’s  „Frühstück“. Tee und Weissbrot, manchmal Cassava oder Kochbananen. Die Arbeiten dürfen ½ Std. Pause machen. Um 13.30 gibt’s Mittagessen. Bohnen, Reis,  Pocho und ein Gemüse. Also 3 x Kohlenhydrate und ein bisschen Vitamine und Eiweiss von den Bohnen. Das Essen ist nach Asien etwas eintönig. Daran müssen wir uns noch gewöhnen. Langsam nehmen wir das Tempo von Uganda an, und hoffen so, dass wir nicht mehr so müde sein werden. Wir sind uns nicht mehr so gewohnt, reisen kann auch anstrengend sein, doch eine 6 Tage- Woche und immer um 7 Uhr auf der Matte stehen sind auch nicht zu unterschätzen. Und vor allem macht uns das Stehen sehr viel Mühe. 8 Stunden stehen, sind wir uns seit Jahrzehnten nicht mehr gewohnt. Die Leute sind sehr Nett und schätzen unseren Einsatz. Wir müssen nur schauen, dass wir ihnen nicht zu viel abnehmen. Sie sind durchaus imstande, uns die Arbeit zu überlassen und selber zurückzulehnen. Verantwortung wollen die wenigsten.

Vögel Uganda

Wir haben schon einige Vögel gesehen. Wie es so ist, ist das fotografieren eine andere Geschichte. Trotzdem bekommen wir ab und zu einen vor die Linse . Hier eine kleine Auswahl.  

Weihnachten 2018

Die Dorfweihnachten wird etwas früh gefeiert. Dieses Jahr schon am 14.12. Weil anschliessend bereits viele Kinder weg sind. Es beginnt mit Aufführungen der Kinder. Im Vorfeld werden verschieden Tänze einstudiert. Da das Übungslokal direkt unter unserer Wohnung ist, hören wir alles. Die Musik muss natürlich, wie in Asien, auf volle Lautstärke sein. Die Weihnachtsansprache halten Dorte und Tage zu den Kindern. Die interessiert es weniger, da sie auf die Geschenke warten. Gleich wie in der Schweiz. Der Weihnachtsmann überreicht jedem Kind persönlich sein Geschenk, das dauert natürlich eine Weile. Anschliessend sieht man die Kinder mit den verschiedensten Geschenken, vom Gameboy zur Armbanduhr bis zum ferngesteuerten Auto, natürlich für die kleineren Mädchen eine Puppe. Alles ist dabei. Leider verhalten sich die Kinder vom Dorf gleich wie die ausserhalb. Alles wird einfach liegen gelassen oder in die Wiese geschmissen. So ist die Umgebung voller Verpackung. Das Verhalten konnten wir leider schon mehrfach beobachten. Scheinbar ist es sehr schwer, ein Umweltbewusstsein den Kindern bei zubringen. Nach den Kindern werden die Erwachsenen beschenkt. Jeder musste ein Geschenk für jemand anderes kaufen. Beim Tauschen der Geschenke kommt es zu herzlichen Szenen. Z. B. eine Mama bekommt eine Schaumstoffmatratze. Sie ist so überwältigt, dass sie in die Knie geht und Tränen vergisst. Wir werden auch verwöhnt und wir bekommen das Essen serviert. Sogar das Bier kommt automatisch. Wir geniessen mit Allen den sehr gemütlichen Abend

Eindrücke vom Dorf (zum ersten)

Hier ein paar Eindrücke vom Dorf und den Kinder. Geburtstagsfest, Bootstour, „Autorennen“ , Fussballmatch, Umgebung, und viele Vogelbilder.

Forestfarm Buhweju

In Zusammenarbeit mit der technischen Uni München und Kids of Africa entsteht im Westen von Uganda eine Forestfarm. In einer wunderschönen hügeligen Gegend soll eine Forestfarm mit drei Gästebungalows entstehen. Alle Hügel sind abgeholzt und es soll neu bewaldet werden. Zudem sollen auch Ausbildungsplätze und Arbeitsorte für die älteren Teenager in der Tourismusbranche entstehen. Der Bauentwurf wird von der TUM (tech. Uni München) entworfen und ca. 20 Studis bauen in 6 Wochen die Häuser. Wir durften für 4 Tage Gäste bei den Studis sein. Nur schon die Anfahrt, ca. 6 Std., sind sehr abwechslungsreich. Und so sehen wir wieder etwas Neuesvon Uganda . Der Westen ist ganz anders als die Region Kampala. Grün, hügelig und mit kühleren Temperaturen. Ganzer Text siehe Newsletter:  Newsletter 29: Uganda zum zweiten Mehr Bilder:

Uganda Rundreise

Nach 6 Monaten arbeiten im Kids of Africa (KoA) wollen wir noch etwas von Uganda sehen. Wir können den Toyota Hilux mieten und stellen eine Route zusammen. Von Tage und Dorte bekommen wir viele interessante Informationen und viele Prospekte. Die Doc‘s, Julian und Dani aus der Schweiz, geben uns ebenfalls viele wichtige Tipps. Beladen mit vielen Ideen fahren wir am 09. Mai los. Unsere Reise führt uns vom Osten nach Norden und vom Westen nach Süden. Wir sehen so ziemlich alle Regionen. Vom regnerischen Osten bis zum heissen Norden, vom Flachland bis zu hügelige Landesteile. Mal fahren wir gerade Strassen entlang und mal Berg auf und ab. Die Vielfalt erstaunt uns sehr. Unsere Hauptstationen:  Sipi Falls  Kidepo Nationalpark  Murchison Falls Nationalpark  Queen Elizabeth Nationalpark  Forestfarm  Bwindi  Lake Bunyonyi

Safari

Wir sehen all das, was wir sonst nur aus dem Fernseher kennen. Als Kind haben wir Dr. Grzimek „Die Serengeti darf nicht sterben“ mit grösster Interesse geschaut und jetzt ……. sehen wir all die faszinierenden Tiere. Buffalos auf 20 Meter, Antilopen springen grazil über das hohe Gras, Zebras mit ihrem einmaligen Muster, verschiedene Affen sitzen im Gras, unzählige Vögel bevölkern die Bäume und zuletzt natürlich auch die gigantischen Elefanten. Wir begegnen drei grossen Elefantenfamilien. Langsam ziehen sie an uns vorbei, grossartig.  Dieses Mal lohnt es sich die Eile.  Eine Löwenfamilie liegt kaum 10 Meter entfernt. Das erste Mal Löwen in Natura. Beeindruckend. Nur hier sind wir nicht alleine. Weitere 10 Touristen Busse stehen vor der Löwenfamilie. Die Löwen lassen sich aber nicht beeindrucken, sie geniessen die wärmende Sonne. Mehr Bilder:

Gorillas

Wir      starten   um   Morgen   um   8   Uhr   beim   Gate.   Zuerst      gibt   es   noch eine     Tanzvorführung     von     „Ride     4     a     Woman“.     Das     ist     eine Frauenhilfsorganisation, die im Dorf auch Souvenirs verkauft. Um   9   Uhr   geht   es   endlich   los.   Wir   sind   eine   Gruppe   von   6   Europäer und   einem   Ugander.   Jeder   Europäer   hat   noch   einen   ugandischer Helfer.   Den   muss   man   separat   Bezahlen,   aber   es   lohnt   sich.   Er   trägt nicht    nur    den    Rucksack,    sondern    hilft    vor    allem    bei    den    vielen rutschigen     Passagen     und     die     gibt     es     mehr     als     genug.     So marschieren    wir    durch    den    Regenwald.    Es    ist    nicht    möglich    zu gehen und herum    zu    schauen.    Schauen    oder    gehen.    Der    Boden    ist    sehr schmierig.    Man    muss    sich    schon    auf    den    Boden    konzentrieren. Zwischendurch   erklärt   der   Guide   etwas,   aber   wir   sind   die   hintersten und   wenn   wir   vorne   angekommen   sind,   ist   der   Vortrag   zu   Ende   und es   geht   weiter.   So   haben   wir   vom   Wissen   des   Guides   nicht   sehr   viel. Nach   einer   längeren   Pause   bekommt   der   Guide   den   Standort   der Gorillafamilie   über   Funk   durch.   Zwei   Ranger   gehen   immer   voraus und   suchen   die   Gorillas.   Gorillas   sind   nicht   stationär.   Und   schon sehen   wir   unsere   nahen   Verwandten.   Wir   haben   sehr   viel   Glück   und sind     bei     einer     grösseren     Familie.     Silberback,     blackback     und mehrere   Weibchen   und   Jungen.   Wir   stehen   vor   der   Familie   und können    einfach    Staunen.    Diese    Mimik,    dieses    verhalten,    diese Gesten,   wenn   das   nicht   unsere   Brüder   und   Schwester   sind!   Da   sitzt der   Blackback   und   isst   Rinde.   Später   kommt   der   Silberback   und   am Schluss   ist   die   ganze   Familie   von   ca.   10-14   komplett.   Wir   sollten eigentlich   eine   Distanz   von   7   Meter   zu   den   Gorillas   haben.   Sind   aber fast   auf   Armlänge,   weil   sich   die   Gorillas,   ohne   Scheu   auf   uns   zu bewegen.     Einmal     müssen     wir     sogar     einen     Schritt     langsam zurückweichen,   weil   der   Silberrücken   an   uns   vorbei   gehen   will.   Die Familie   ist   sich   an   Menschen   gewohnt,   sie   lässt   sich   nicht   stören. Der   Patriarch   schlummert   vor   sich   hin,   die   Mutter   säugt   das   Baby und   die   kleinen   turnen   in   den   Bäumen.   Und   wir   stehen   einfach   hier und   staunen.   Zwar   klicken   die   Fotoapparate   wie   wild,   sie   lassen sich    aber    nicht    stören.    Urs    ist    froh,    kann    er    das    Klicken    des Fotoapparates    ausschalten.    Ein    kleiner    Vorteil    gegenüber    den Spiegelreflexkameras. Sicher hätte Urs in dieser Situation und auf den Safaris gerne eine bessere Kamera, aber wer reist, muss Kompromisse machen. In dieser Stunde bei den Gorillas erleben wir eine ruhige friedliche Stimmung. Nur einmal muss der Silberrücken kurz zeigen, wer Chef im Hause ist. Ob es gegen den Schwarzrücken ging, konnten wir nicht sehen. Nach einer Stunde müssen wir Abschied nehmen von den Gorillas. Tief berührt und beeindruckt nehmen wir den Rückweg schweigend unter die Füsse. Jeder hat mit sich zu tun um das Erlebte zu verinnerlichen. Mehr Bider:

Eindrücke vom Dorf (zum zweiten und

dritten)

Hier nochmals ein paar Impressionen vom Dorf. Frühstück, spielende Kinder, unser jüngster Moses und natürlich die obllogaten Vogelbilder.